Kooperationsförderung

Ein Projekt für Freie Theater in Bayern

Die Maßnahme «Kooperationsförderung Freie Theater Bayern» soll Kooperationen freier professioneller Theater in Bayern unterstützen.

Die Kooperationsförderung ist ein Zuschuss zu den zusätzlich entstehenden Personal- und Produktionskosten eines bayerischen, freien, professionellen Theaters für eine Kooperation mit einem anderen bayerischen, freien und professionellen Theater.

Theater in diesem Sinne sind: Theater mit und ohne Spielstätten, Theatergruppen, Ensembles, Initiativen aus dem Bereich der darstellenden Kunst.


Mit der Maßnahme werden ausschließlich Kooperationen von Theatern mit Sitz in Bayern gefördert.

Gefördert durch

Bayerisches Staatsministerium
für Wissenschaft und Kunst Logo Ministerium


Ausschreibung der Koproduktionsförderung

Für das Jahr 2020 überarbeitete der Vorstand das Regelwerk der Koproduktionsförderung in Kooperation mit den Mitgliedern.
Die Regeln wurden modifiziert, um auch kleineren Theatergruppen sowie Theaterschaffenden die Beantragung zu ermöglichen. Eine grundlegende wichtige Neuerung ist außerdem, dass die Förderung über eine Jury, die aus drei Personen (zwei Kolleg*innen aus der Mitgliedschaft und jemand aus einem anderen Bundesland) vergeben wird. Für die Jurytätigkeit können sich Mitglieder unter info@vfdkb.de melden.

Die Förderung soll explizit Koproduktionen bzw. künstlerische Zusammenarbeit innerhalb des Flächenstaats Bayern ermöglichen und damit den Austausch und die Präsenz der freien und professionellen Akteur *innen der freien darstellenden Künste innerhalb Bayerns stärken. Ziel ist die Schaffung nachhaltiger Arbeitsbeziehungen und die Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Pro Produktion können bis zu 12.500 Euro beantragt werden. Antragsfrist ist der 5. Juli 2020.

Bezüglich etwaiger Auswirkungen der Corona-Pandemie: Sofern die geplanten Kooperationen verschoben und insbesondere die Aufführungen zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens jedoch im Jahr 2021, nachgeholt werden, besteht Einverständnis, dass bei der Weiterreichung der Zuwendungen die Bewilligungszeiträume bis in das Jahr 2021 verlängert werden.
Am Stichtag werden die Anträge durch eine unabhängige Jury gesichtet, die anhand der Antragslage Empfehlungen zur Vergabe gibt. Übersteigt die Summe der Anträge die vorhandenen Mittel, so wird zunächst eine Reihenfolge gebildet, in der berücksichtigt wird, dass jedes Theater zunächst nur eine Förderung erhalten soll. Danach wird nach formalen und künstlerischen Kriterien (regionale Ausgewogenheit, Ausgewogenheit der Sparten, künstlerischer Mehrwert für die Region u.a.) durch die Jury eine Reihenfolge der Anträge vorgeschlagen.



Koproduktionsförderung: Hinweis zur Nutzung der Spielstätten

Da uns im Rahmen der aktuellen Ausschreibung zur Koproduktionsförderung entsprechende Nachfragen erreicht haben, sei noch einmal auf die Regeln zur Nutzung der Spielstätten verwiesen: Es müssen mindestens vier Vorstellungen der Koproduktion inklusive Premiere geplant sein, wobei zwei verschiedene Spielstätten bespielt werden müssen. Die Aufteilung, wie viele Vorstellungen an welchem Ort stattfinden, ist individuell zu wählen. Wendet euch bei Fragen zur Koproduktionsförderung gerne an uns unter info@vfdkb.de



Aufruf zur Jury-Tätigkeit: Beurteilung der Anträge zur Koproduktionsförderung

Erstmalig wird im Rahmen der Koproduktionsförderung für die Auswahl der Projekte eine Jury eingesetzt. Bis zum 15. Juni 2020 besteht die Möglichkeit, sich als Jurymitglied für ein Jahr aufstellen zu lassen.

Die Jury besteht aus drei Mitgliedern – eine Person stammt aus einem überregionalen Zusammenhang und wird durch den Vorstand gewählt. Die zwei weiteren Juror*innen sind Mitglieder des Verbandes. Aus allen Interessensbekundungen der Mitgliedschaft werden zwei Mitglieder per Zufallsprinzip ausgewählt.
Falls es bis zum 15. Juni nicht genügend Interessent *innen geben wird, fragt der Vorstand Mitglieder bzw. Verbandsnahe für die Tätigkeit an. Die Jurytätigkeit wird vergütet. Aufgabe der Juror *innen ist die Sichtung von Anträgen und die gemeinsame Beurteilung der Projekte in einer angemessenen Anzahl von Videokonferenzen entsprechend der Antragsanzahl. Im Falle der Befangenheit, wenn ein Mitglied als Juror*in tätig ist und gleichzeitig ein Projekt einreichen möchte, wird er*sie von der Beurteilung des entsprechenden Antrags befreit.



Download Regelwerk (PDF)
Download Antragsformular (PDF)